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Wir bringen Erste Hilfe in die Schulen!

Der Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes, Professor Dr. Bernd Böttiger, und wir vom Jugendrotkreuz sind überzeugt, dass alle Menschen, egal ob groß oder klein, im Ernstfall helfen können – sie müssen nur wissen wie. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Erste Hilfe-Inhalte in die Schule zu bringen. Auf diese Weise lernen bereits Kinder und Jugendliche, wie sie mit kleinen Alltagsunfällen umgehen, aber auch im absoluten Ernstfall eines Herz-Kreislauf-Stillstandes reagieren und Leben retten können.

Die frühzeitige Vermittlung von Erste Hilfe-Inhalten sorgt ganz praktisch dafür, dass mehr Menschen wissen, wie sie im Ernstfall anderen Menschen helfen können. Außerdem dient die Heranführung auch der Vermittlung zunächst abstrakt erscheinender Werte wie Menschlichkeit, Empathie, aber auch Selbstwirksamkeit. Damit Hemmungen, Hilfe zu leisten, gar nicht erst entstehen, ist es wichtig, Menschen bereits in jungen Jahren mit Maßnahmen der Ersten Hilfe vertraut zu machen.

Hier gehen die Initiative #IchRetteDeinLeben und die Erste Hilfe-Programme des Jugendrotkreuzes Hand in Hand.

„Wir beleben Deutschland wieder“ & #IchRetteDeinLeben

Die vom Deutschen Rat für Wiederbelebung (GRC) gegründete Initiative „Wir beleben Deutschland wieder“ ist ein Zusammenschluss aus vielen Organisationen und Verbänden. Sie hat die Verbesserung der Laienreanimationsquote in Deutschland zum Ziel und wird durch den Vorstandsvorsitzenden des GRC, Professor Dr. Bernd Böttiger, und Notärztin Dr. Carola Holzner, alias Doc Caro vertreten. Professor Dr. Bernd Böttiger ist zugleich Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes.

Um ihr Ziel zu erreichen, setzt sich die Initiative für die flächendeckende Einführung von ganz praktischen Erste Hilfe-Inhalten in den Schulunterricht ab der 7. Klasse ein. Ihr Fokus liegt auf der Vermittlung der so genannten Laienreanimation, also der Herzdruckmassage durch Menschen ohne medizinisches Vorwissen im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstandes, denn: Ersthelfende spielen eine enorm wichtige Rolle bei der Bewältigung solcher lebensbedrohlichen Ernstfälle. Wenn Umstehende eingreifen und helfen bis professionelles Rettungspersonal vor Ort eintrifft, steigen die Überlebenschancen des Menschen in Not enorm an. Hier setzt die Initiative an und sorgt mit ihrem Engagement dafür, dass potenziell mehr Umstehende wissen, was im Ernstfall zu tun ist und dieses Wissen dann auch ohne Zögern anwenden.

Derzeit führt die Initiative die Petition #IchRetteDeinLeben für die deutschlandweite Einführung von Unterricht in Wiederbelebung an jeder Schule durch. Mit ihrer Petition an den Deutschen Bundestag möchte die Initiative eine bundesweite Einführung von zwei Stunden Reanimationsunterricht spätestens ab der 7. Klasse jährlich bis zum Ende der Schulzeit erreichen – so können pro Jahr tausende Menschenleben in Deutschland zusätzlich gerettet werden.


Noch bis 30.04.2022 sammelt die Petition aktuell unter www.ichrettedeinleben.de Unterschriften, um die gesellschaftliche Relevanz des Themas zu unterstreichen.

Jetzt unterschreiben – hier entlang: www.ichrettedeinleben.de!


Dieses Anliegen und die Ziele und Angebote der JRK-Schularbeit ergänzen sich perfekt – unser gemeinsames Ziel: Erste Hilfe-Inhalte in die Schule zu bringen und jungen Menschen möglichst früh zeigen, dass und wie sie Menschen in Not helfen können. Damit Hemmungen, Hilfe zu leisten, gar nicht erst entstehen, machen wir Menschen bereits in jungen Jahren mit Maßnahmen der Ersten Hilfe vertraut.

Erste Hilfe-Programme des Jugendrotkreuzes an Schulen

Die Erste Hilfe-Programme des Jugendrotkreuzes setzen sogar noch früher an als die Initiative #IchRetteDeinLeben: Bei kleineren Unfällen können schon Grundschulkinder eigenständig Hilfe leisten. Durch die frühzeitige Vermittlung von Erste Hilfe-Inhalten entstehen Hemmschwellen und Berührungsängste gar nicht erst. Im absoluten Ernstfall eines Herzstillstandes fehlt es Grundschulkindern zwar häufig an der nötigen Kraft etwa für eine effektive Herzdruckmassage, jedoch können sie sehr wohl einen Ernstfall erkennen und Hilfe holen.

An weiterführenden Schulen bietet das Jugendrotkreuz Schulsanitätsdienste an. Dort engagieren sich Jugendliche und bringen sich so in ihre Schulgemeinschaft ein: Sie sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und im Schulalltag für Sicherheit und leisten in Notsituationen schnelle Hilfe. Sie sind fit in Erste Hilfe, wissen, wie ein Verband angelegt wird, wie sie bei Vergiftungen reagieren können oder wie sie die Stabile Seitenlage ausführen.

Auf der JRK-Lernplattform „Die Allerersten“ | https://www.DieAllerersten.de für Erste Hilfe finden Kinder und Jugendliche zudem altersgerecht aufbereitete Informationen und interaktive Spiele und Methoden zum Thema Erste Hilfe und wie sie sich bei kleinen Un- und großen Ernstfällen verhalten und Menschen in Not helfen können.

Gesellschaft zeigt ihre Stärke im Miteinander

DRK-Bundesarzt Professor Dr. Bernd Böttiger und wir vom JRK sind überzeugt: Gesellschaft zeigt ihre Stärke im Miteinander. Menschen in Not sind auf die Hilfe anderer angewiesen. Für sie macht es keinen Unterschied, wer Ihnen hilft. Wichtig ist nur, dass sie die nötige Hilfe bekommen. Um im Ernstfall helfen zu können, braucht es nicht viel, jeder Mensch kann einen lebensentscheidenden Unterschied machen. Wichtig ist, dass bereits junge Menschen wissen, dass sie dieser Unterschied sein können und welche Schritte nötig sind, um Menschen in Not zu helfen.

„Wir beleben Deutschland wieder“ bzw. #IchRetteDeinLeben möchte so viele Menschen wie möglich dazu befähigen, im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstandes eingreifen zu können. Wie schnelle Hilfe auch in weniger bedrohlichen Situationen aussehen kann, lernen Kinder und Jugendliche spielerisch auf https://www.DieAllerersten.de.

 


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