Menschlichkeit selbst gestalten

Die AG Kampagne traf sich für ein Workshop-Wochenende mit der Agentur I Like Visuals, um den Fahrplan bis zum Kickoff beim Supercamp 2017 festzulegen - die Mitbestimmung der JRK-Mitglieder ist dabei Dreh- und Angelpunkt

Mitglieder der AG Kampagne und der Agentur beim Treffen in Fulda

Die AG Kampagne hat Aufgaben verteilt – an sich selbst und an die Agentur, mit der sie die Kampagne zum Thema Menschlichkeit vorbereitet. Neben mittel- und langfristigen Zielen hat sich auch ein kurzfristiger Auftrag ergeben: ein Fragebogen, den die Jugendrotkreuzler*innen im Sommer erhalten und ausfüllen sollen.

Das Workshop-Wochenende diente zum einen dazu, die Agentur I Like Visuals und das Designbüro Kraut&Konfetti kennen zu lernen. Zum anderen haben die AG-Mitglieder weitere Meilensteine festgelegt, die sie in den kommenden Wochen und Monaten bearbeiten werden.

Was ist Menschlichkeit?

Die Kampagne, die ihren Namen voraussichtlich im September bekommt, soll die Frage beantworten: „Menschlichkeit – was ist das überhaupt?“ Es wird aber keine vorgefertigte Antwort geben können, erinnerte Moderator Georg Vogel, der die AG seit dem ersten Treffen im Januar begleitet: „Eines eurer wichtigsten Prinzipien, für das ihr euch entschieden habt, ist die Partizipation der Jugendrotkreuzler am Entwicklungsablauf.“ Sprich: Die Antwort sollen die JRKler*innen durch ihre aktive Teilnahme im Laufe der nächsten Jahre geben.

Der Fahrplan bis zum Kampagnen-Start 2017 wird festgelegt

Die Basis bestimmt das Design

Eine der ersten Möglichkeiten, sich an der Kampagne zu beteiligen, wird ein Fragebogen sein, der sich an drei verschiedene Altersstufen richten soll. Tobias York, einer der Gründer von I Like Visuals, erläuterte: „Was nützt es euch, wenn wir euch ein Design und Logo vorschlagen, das ihr großartig findet, aber dann stellt sich heraus, dass es völlig an eurer Zielgruppe vorbeigeht?“ Der Fragebogen, den die Agentur kurzfristig mit dem Input der AG entwickelt, soll die Meinung der JRKler*innen aufgreifen, die Ansichten sollen in Logo und Design aufgehen. Er soll über mehrere Wege, darunter auch Facebook und Mund-zu-Mund-Propaganda, schnell die Basis erreichen.

Tobias und Kathrin Harnisch von Kraut&Konfetti informierten die AG auch zu verschiedenen Bewegtbild-Formaten von Animationsfilmen bis hin zu ungewöhnlichen Hintergrund-Videos „im Harry-Potter-Stil“. „Dort bewegen sich die Bilder in der Zeitung. Etwas ähnliches haben wir auch umgesetzt“, erklärt Tobias. Außerdem sprachen AG und Agentur über verschiedene Social Media-Plattformen, die im Gespräch sind, um die Kampagne zu streuen.

Die Aufgabe des Teams: "Malt ein rotes Herz"

Methodenbox, internationales Projekt YABC, lebendige Bibliothek und drei Jugendkonferenzen

Einige Kampagnen-Inhalte sind schon sehr konkret. So soll es spätestens zum Kickoff der Kampagne auf dem Supercamp am 3. Juni 2017 eine Methodenbox geben, die es ermöglichen soll, das Thema Menschlichkeit in Gruppenstunden oder Projekten vor Ort umzusetzen. Eine lebendige Bibliothek hat die AG ebenso in Planung wie das internationale Projekt „YABC“ („Youth as Agents for Behavioural Change“), aus dem Bausteine in die Kampagne einfließen könnten. Drei Jugendkonferenzen in den Jahren 2017, ´18 und ´19 sollen das Kampagnenthema zusätzlich flankieren.

Jetzt arbeiten die AG-Projektgruppen weiter an ihren Themen. Die nächsten wichtigen Landmarken finden im Spätsommer statt: Anfang September kommen AG und Agentur erneut ein Wochenende lang zusammen, um auf Basis des Fragebogens über Design, Logo und eventuell auch den Titel der Kampagne zu entscheiden. Außerdem sollen dann schon weitere Konzepte für Inhalte und Teilhabe-Ideen stehen. Ende September wird dann ein Teil der AG den aktuellen Stand den Vertretern der Bundeskonferenz in Lübeck vorstellen.

Sebastian Driemer

JRK vor Ort

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