Vorstellung: Gina Penz

Kandidatin für die Stelle der stellvertretenden Bundesleiterin: Gina Penz

Hallo zusammen, 

mein Name ist Gina Penz, ich bin 26 Jahre alt und arbeite zur Zeit in einer Grundschule in Düsseldorf. Ich habe gerade meinen Bachelor der Sonderpädagogik auf Lehramt abgeschlossen und ab Oktober starte ich in den Master, worauf ich mich sehr freue, auch wenn mir die ganzen Kids fehlen werden. 

Meine Freizeit nutze ich, um mich mit Freunden zu treffen, mich sportlich zu betätigen, mit meinem Hund raus zu gehen oder meine Eltern zu besuchen und dort mit unserem Pflegekind Quatsch zu machen. Auch Kommunalpolitik ist ein sehr spannendes Thema, weshalb ich sachkundige Bürgerin bin und im Schulausschuss sitze.

Ins JRK bin ich vor circa 16 Jahren durch eine Rotkreuz-AG im 5. Schuljahr gekommen. Später war ich im Schulsanitätsdienst, übernahm dort auch die Gruppenleitung und später eine Kindergruppe. 2008 wurde ich zur Ortsleiterin gewählt und durfte dieses Amt 9 Jahre ausfüllen und die Belange und Wünsche unserer JRKler vertreten. Besonders unsere in den letzten Jahren ins Leben gerufene Projektgruppen bieten eine tolle Möglichkeit, viele JRKler ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend zu pushen und sich entwickeln zu lassen. Anfang diesen Jahres bin ich von diesem Amt zurückgetreten und wurde als Vorsitzende unseres Ortsvereins gewählt. 

Auf Landesebene bin ich immer da aktiv, wo ich mich gut einbringen kann. Ich bin oft als Teamer von Ferienfreizeiten für Kinder mit Behinderung gefahren, freue mich jedes Jahr erneut auf unser Planungsteam zu unserem Pfingstlager und bin mit meiner Kindergruppe gerne beim Kindergruppentreffen. Ein besonderes Jahreshighlight hat für mich schon stattgefunden: Ich durfte als Moderatorin für den Polit-Abend der JRK- Landesverbände Nordrhein und Westfalen- Lippe ins Gespräch mit den landespolitischen Sprechern aktiv sein und durch einen abwechslungsreichen, JRK-geprägten und tollen Abend führen. Auf Bundesebene habe ich vor einigen Jahren in der AG Vielfalt begonnen, den Buko-Check begleitet und das Buntstifter-Projekt nahezu buchstäblich mitgelebt. Ich konnte dort so viel lernen und kennenlernen. Besonders prägnant war hierbei das Kennenlernen der Landesverbände. Als AG haben wir nicht nur den gut besuchten Buntstifterkongress, sondern auch die folgenden Schulungen mit begleitet und wurden auch zu Aktionstagen eingeladen. Das Projekt ist zwar beendet, allerdings hoffe ich, dass es trotzdem weiter gelebt und in die tägliche Arbeit einfließen wird. 

Über die AG Vielfalt kam ich auch als Vertreterin des JRK in die Steuerungsgruppe interkulturelle Öffnung, in welcher ich nun regelmäßig Einblick in die Arbeit der anderen Gemeinschaften erhalte, sowie auch solchen den anderen in die JRK-Arbeit geben kann. 

Seit anderthalb Jahren bin ich nun auch in der AG Bundeswettbewerbe und freue mich jedes Mal, ein Rotkreuz-Thema in eine spannende Aufgabe zu packen und während des Wettbewerbs selber die Stimmung der Gruppen mitzubekommen, sowie zu sehen, wie die theoretisch ausgetüftelten Aufgaben der AG mit Leben gefüllt werden. 

Die AG Kampagne ist in diesem Sinne für mich eine ganz andere Art der bisherigen AG-Arbeit. Wir sind kein festes Team und haben keinen genauen Fahrplan, weil wir uns auf die Fahne geschrieben haben, diese Kampagne als dynamische Mitmach-Kampagne zu gestalten, sodass wir jedes Mal von der Partizipation der JRKler abhängig sein werden. Und das ist ziemlich wunderbar! Ich wurde schon vor längerer Zeit angesprochen, ob ich mich nicht für das Amt als stellvertretende Bundesleitung aufstellen lassen möchte. Besonders auf der letzten Bundeskonferenz war es ein großes Thema. Ich habe mich daraufhin Ende letzten Jahres entschieden, mich aufstellen zu lassen und bin seitdem mit dieser Entscheidung sehr glücklich. Ich bin mir der Verantwortung und des Arbeitsaufwandes mehr als bewusst und habe auch mitbekommen, welche Schattenseiten es auch geben kann. Auch darauf freue ich mich. 

Besonders am Herzen liegen mir die Vielfalt und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Wir dürfen nie vergessen, wer unsere Zielgruppe ist und diesen zum einen nicht vor dem Kopf stoßen und zum anderen nicht über ihre Köpfe entscheiden. Die neue Kampagne wird sich damit befassen und meiner Meinung nach ein wichtiger Grundstein werden. 

Politische Mitverantwortung ist für mich auch ein Thema, welches gerne mal mit den demokratischen Strukturen abgehandelt wird. 

Alles in Allem kann ich also anbieten, mich mit meiner Person für euch einzusetzen, euch zu vertreten und zu unterstützen und stehe euch gerne bei Fragen, Wünschen oder Anmerkungen zur Verfügung.

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