Strategischer Rahmen des Jugendrotkreuzes ab 2014

Hier zum Download  Strategischer Rahmen

Der Strategische Rahmen des Jugendrotkreuzes richtet sich mit Zielen zu sieben Themen an alle Verbandsebenen, also alle Aktiven im Deutschen Jugendrotkreuz - und gibt ihnen gleichzeitig genug Freiraum, die eigene Arbeit vor Ort zu gestalten


Aus dem Inhalt:

  • Prozessbeschreibung
  • Vision
  • Leitsätze
  • Strategische Ziele
  • Fortschreibung Strategische Planung
  • Anhang: Zielpyramide

 

Das Vorwort der Bundesleitung lest ihr hier:

Liebe Jugendrotkreuzlerinnen, liebe Jugendrotkreuzler, liebe Freundinnen und Freunde,

dass wir uns strategische Ziele setzen, an denen wir unser Handeln ausrichten, ist nicht neu. Mit Fug und Recht können wir sogar behaupten, dass wir innerhalb des DRK eine Vorreiterrolle mit dieser Art der Verbandsführung einnehmen. Spätestens seit „JRK 2000 – Die strategische Planung des Jugendrotkreuzes“, welche am 16. September 1995 von der Bundesjugendkonferenz verabschiedet wurde, ist es für uns selbstverständlich, unser Handeln und damit auch den Einsatz unserer begrenzten Ressourcen anhand von Zukunftsmodellen auszurichten, die ein lohnendes und von den engagierten Personen akzeptiertes Ziel vorgeben.

Und dass wir dies tun, ist auch gut so: Wo, wenn nicht in einem Jugendverband, muss immer wieder aufs Neue darum gestritten werden, wohin wir gemeinsam steuern möchten? Strategische Planung bedeutet in dem Zusammenhang auch, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich im Roten Kreuz engagieren, selber entscheiden dürfen, wohin sie ihr Jugendrotkreuz entwickeln – immer und immer wieder. Sich dabei in einem Verband von weit über 100.000 Mitgliedern auf nur wenige Haupthandlungsfelder zu einigen, setzt einen strukturierten, demokratischen Prozess voraus, der schon allein gesehen den Planungsaufwand legitimiert. Schließlich ist es eine der wesentlichen Aufgaben eines Jugendverbandes, junge Menschen an demokratische Strukturen heranzuführen und dabei den Raum zum Ausprobieren zu schaffen. Der Weg alleine ist natürlich nicht das Ziel!

Die sieben Hauptthemen, auf die sich die JRK-Bundeskonferenz im September 2014 in Rostock-Warnemünde geeinigt hat, geben – und das ist neu an diesem strategischen Rahmen – nicht „nur“ die Ziele des JRK-Bundesverbandes, sondern die des gesamten Deutschen Jugendrotkreuzes vor. Damit bündeln sie die Kräfte der verschiedenen Verbandsebenen und geben dem Jugendrotkreuz in Deutschland eine Richtung vor. Gleichzeitig lassen sie den einzelnen Landes-, Bezirks-, Kreis- und Ortsverbänden ausreichend Freiraum, eigene Prioritäten zu setzen und über das „was“ und „wie“ der eigenen Arbeit selber zu entscheiden – partizipativ mit den engagierten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Genauso wie wir überzeugt davon sind, dass die erarbeiteten Ziele die Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Deutschen Jugendrotkreuzes sind, wissen wir auch, dass die Jahre, die wir zu planen
versuchen, anders verlaufen werden, als wir uns das heute denken. Dies ist der Grund, warum wir das Jugendrotkreuz von nun an alle zwei Jahre dazu einladen werden, die vereinbarten Ziele zu prüfen, um Erfolge sichtbar zu machen, aber auch um die eingeschlagene Richtung zu überprüfen und ggf. nachzujustieren.

Jetzt heißt es erst einmal, sich an die Umsetzung zu machen. In diesem Sinne laden wir euch ganz herzlich ein, mit uns gemeinsam unser Jugendrotkreuz mit Leben zu füllen und weiterzuentwickeln.

Wir freuen uns auf diese gemeinsame Aufgabe!

Eure JRK-Bundesleitung

Marcus Janßen, Uli Bertrams, Thomas Grochtdreis, Mandy Merker, Mathias Rimane, Ines Große

JRK vor Ort

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