Gedenken - 100 Jahre Erster Weltkrieg

JRK-Bundesleiter Marcus Janßen begleitete Bundespräsident Joachim Gauck auf eine Reise nach Frankreich und Belgien anlässlich des 100. Jahrestages zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Francoise Hollande und Joachim Gauck mit einem Teil der Deutschen Delegation ( 4.v.r.: Marcus Janßen, JRK-Bundesleiter)

Am 3. und 4. August begleiteten JRK-Bundesleiter Marcus Janßen und DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters den Bundespräsidenten Joachim Gauck auf einer Reise nach Frankreich und Belgien anlässlich des hundertsten Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges.

Als Vertreter der Rotkreuz-Bewegung riefen sie dazu auf, das humanitäre Völkerrecht in bewaffneten Konflikten zu achten und dabei besonders den Schutz von Zivilpersonen einzuhalten.

Marcus Janßen betonte die Verantwortung der jungen Generation. "Als Jugendverband des Roten Kreuzes treten wir dafür ein, dass junge Menschen sehr früh Verantwortung für sich selbst, aber auch für ihr Umfeld und für andere übernehmen und sich aktiv für ein tolerantes und weltoffenes Miteinander einsetzen. Das ist auch der Grund dafür, warum das Jugendrotkreuz Kindern und Jugendlichen - beispielsweise in den Schulsanitätsdiensten - eine Erste-Hilfe-Ausbildung anbietet", sagte der Bundesleiter. Dabei gehe es auch darum, eine Kultur der Gewaltlosigkeit und des Friedens zu schaffen.

Deutsche Flagge am Fort de Loncin

Die zweitägige Reise führte am Vormittag zunächst ins Elsass, wo eine Gedenkveranstaltung am "Hartmannsweiler Kopf" stattfand. "Der Berg 'Hartmannsweiler Kopf' ist einer der blutigsten Schauplätze des Ersten Weltkriegs gewesen. 25.000 Soldaten ließen hier ihr Leben; 60.000 wurden verletzt.

Marcus Janßen besichtigte auch das Fort de Loncin, eine der zwölf Verteidigungsanlagen rund um die Stadt Lüttich, die durch einen deutschen Angriff zerstört wurde. Noch immer liegen Trümmerteile an diesem Ort.

Die Gedenkfeier auf dem Soldatenfriedhof St. Symphorien bei Mons war den menschlichen Schicksalen des Krieges gewidmet. Eingeladen dazu hatte die Regierung Großbritanniens, vertreten durch den Premierminister David Cameron. Seine Rede endete mit dem Versprechen: „Wir werden nie vergessen. Wie werden immer gedenken“.

Marcus Janßen berichtet in unserem Blog detailliert über seine Eindrücke und die Stationen der Reise, über „viele bewegende Augenblicke in so kurzer Zeit“ und das gewachsene „Bewusstsein für unsere gemeinsame Verantwortung für Frieden und Völkerverständigung“.

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