Die Bundesleitung blickt zurück: Mathias Rimane

Im September 2017 endet die Amtsperiode der aktuellen JRK-Bundesleitung. Damit sich Interessenten für dieses Amt ein genaueres Bild machen können, geben Marcus, Mandy, Thomas, Mathias und Uli einen kleinen Einblick in ihre Arbeit der letzten nun beinahe vier Jahre.

Wenn ich die letzten dreieinhalb Jahre zurück gucke, fühlt es sich an, als schaue ich auf eine erlebnisreiche Seereise voller Abenteuer zurück. Mich selbst im Spiegel betrachtend sehe ich, dass der Bart etwas länger, die Haare etwas grauer und der Bauch etwas runder geworden ist. Der Heimathafen ist am Horizont zu sehen und zurück liegt ein Meer an wahnsinnig schönen Erinnerungen. Ein Meer, dass mich mit Wehmut und Stolz erfüllt. Wehmut, weil die Gewässer nicht immer ruhig und die See manchmal ziemlich stürmisch sein konnte. Stolz, weil ich weiterhin mit an Bord einer großartigen Gemeinschaft und einer einzigartig guten Crew sein durfte. Und natürlich sind es die zahlreichen Erlebnisse bzw. die vielen Landgänge und sternenklare Nächte, die einen solchen Rückblick ausmachen. Alle aufzuschreiben würde einen neuen Ozean füllen. Ich kann es aber nicht lassen euch an ein oder zwei teilhaben zu lassen.

Eines dieser Leuchtturm-Erlebnisse unter den zahlreichen Gremiensitzungen ist für mich definitiv die Teilnahme an den statutorischen Meetings, den wichtigsten Gremien des Roten Kreuzes, in Genf. Ich durfte als Jugenddelegierter unser Deutsches Rotes Kreuz mitvertreten. Dabei zu erfahren, was eine weltumspannende Organisation ausmacht, dieses nicht nur in unserem strategischen Rahmen zu lesen sondern live zu erleben, werde ich nie wieder vergessen und wird mich weiterhin prägen. Auch die Aktion „Mit dem Rad zur Buko“, welche Mandy ins Leben gerufen hatte und wo ich mit Feuer und Flamme mit dabei war, war eines dieser ganz besonderen Leuchtturm-Momente. 

Es sind aber auch die vielen kleinen Momente, die eine solche Zeit geprägt haben. Stellvertretend für die Seetage waren es nicht nur die vielen Bahn- und Auto-Fahrten, wobei die letzteren wohl bei meinen mitfahrenden Bundesleitungskollegen eindrucksvoller in Erinnerung geblieben sind als bei mir. ;) Es sind auch die vielen Gespräche, mal am Telefon oder in einem bayrischen Biergarten, die eine solche Zeit ausmachen. 

Ganz gewiss, sind es aber auch die großen Veränderungen im Denken, welche ich mitnehmen durfte. Dass der Prozess mindestens genauso wichtig ist wie das knallharte Ergebnis, manchmal sogar mehr, war für mich als Unternehmensberater eines der ganz großen Perspektivwechseln. Danke Mandy! :-)

Wie bereits erwähnt, wäre diese Seereise nicht so eindrucksvoll wie ohne die einzigartige Bundesleitungs-Crew gewesen bei der ich mich an dieser Stelle noch mal im Besonderen bedanken möchte! 

Vielen lieben Dank an Uli für Deine Herzlichkeit, an Mandy für das bereits Erwähnte, an Ines für Dein unbesiegbares Lächeln, an Daniela für Deine herzliche Offenheit, an Marcus für die vielen gemeinsamen Lachmomente und an Thomas für Deine Rationalität und Klarheit bei all den Emotionen! Ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen.

Und abschließend auch ein herzliches Dankeschön an Euch, den JRKlern. Herzlichen Dank, dass ihr mir vor dreieinhalb Jahren euer Vertrauen geschenkt habt. 

Was ich der neuen Bundesleitung mit auf dem Weg geben mag? 

Verliert nicht das großartige Ziel, für das wir uns alle jeden Tag einsetzen, aus den Augen. Ihr könnt Großes erreichen und habt dafür ein Klasse Team in Berlin im Rücken! 

Also, auf geht’s! Setzt die Segel! :-)

 

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