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JRK-Bundesleitung

Die ehrenamtliche JRK-Bundesleitung leitet die Geschicke des Jugendrotkreuzes auf Bundesebene und wird dabei von der Bundesgeschäftsstelle unterstützt. Sie besteht aus fünf Mitgliedern: dem JRK-Bundesleiter Marcus Janßen, und seinen Stellvertreter/-innen Uli Bertrams, Thomas Grochtdreis, Mandy Merker und Mathias Rimane.

Unsere Bundesleitung: Marcus, Mandy, Thomas, Mathias und Uli (v.l.n.r.)

Unsere JRK-Bundesleitung

  • Marcus Janßen (JRK-Bundesleiter)

    Marcus Janßen, Jahrgang 1979, ist seit 2013 Bundesleiter des Deutschen Jugendrotkreuzes und war vorher fünf Jahre stellvertretender Bundesleiter. Der gebürtige Rheinländer und Wahl-Hamburger ist für das Themenfeld „Gemeinschaftsübergreifende Kinder- und Jugendarbeit“ zuständig und vertritt den Jugendverband im DRK-Präsidium und im Bundesausschuss der Bereitschaften. Zum Jugendrotkreuz ist Marcus mit neun Jahren gekommen. Später hat er sich im Kreisverband Krefeld als Gruppenleiter und im Landesverband Nordrhein als Teamer bei Bildungsveranstaltungen sowie Ferienfreizeiten engagiert. Von 1999 bis 2008 hatte er das Amt des stellvertretenden Landesleiters inne. Im Hauptberuf kümmert sich der Betriebswirt und Wirtschaftsjurist als Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der Versicherungswirtschaft Hamburg um die Aus- und Weiterbildung in der Branche. Seine freie Zeit verbringt Marcus am liebsten mit lieben Menschen an schönen Orten - und das gerne bei einem guten Essen.

    "Mich begeistert es immer wieder aufs Neue, wie engagiert und selbstverständlich junge Menschen Verantwortung für sich und andere übernehmen wollen, und dadurch eine Heimat im Roten Kreuz finden."

    E-Mail: marcus.janssen(at)jugendrotkreuz.de 

  • Uli Bertrams (stv. JRK-Bundesleiterin)

    Uli Bertrams, Jahrgang 1979, ist seit 2013 stv. JRK- Bundesleiterin des Deutschen Jugendrotkreuzes. Sie ist für die Bereiche Notfalldarstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Inklusion/Vielfalt, Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und Bundeswettbewerbe zuständig und vertritt den Jugendverband im Zusammenschluss der "sieben Helfenden Jugendverbände". Uli ist mit 22 Jahren zum Jugendrotkreuz gekommen und baute als Gruppenleiterin im Kreisverband Erlangen-Höchstadt zwei Jugendgruppen mit auf. 2005 und 2009 wurde sie zur stellvertretenden Kreisleiterin gewählt, 2011 dann zur Kreisleiterin. Neben Teameraufgaben bei Lehrgängen auf Bezirks- und Landesebene ist sie seit 2011 Vertrauensperson für Ober-/Mittelfranken im Landesverband Bayern im Auftrag der AG "Schutz für Kinder und Jugendliche vor (sexueller) Gewalt". Uli arbeitet als Sozialpädagogin in einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihren beiden Katern und mit Freunden.

    „JRK ist für mich Vielfalt, Motivation, Spaß, Familie..."

    E-Mail: uli.bertrams(at)jugendrotkreuz.de

  • Thomas Grochtdreis (stv. JRK-Bundesleiter)

    Thomas Grochtdreis, Jahrgang 1985, ist seit 2009 stv. Bundesleiter des Deutschen Jugendrotkreuzes. Er kümmert sich um die Schularbeit im JRK. Mit 15 Jahren ist Thomas über eine Schulsanitätsdienst-AG zum Jugendrotkreuz gekommen. Er war Gruppenleiter in Königsbach (Baden-Württemberg), führte dann selbst Gruppenleiter-Ausbildungen sowie Rotkreuz-Einführungsseminare durch. Außerdem unterstützte er den Landesverband bei Großveranstaltungen und als Kampagnen-Multiplikator. Thomas ist Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaftler und studierte Health Science Research in Maastricht. Derzeit ist er wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. In seiner Freizeit kocht er gerne für Freunde und findet sportlichen Ausgleich beim Fahrradfahren, Inline Skaten und Snowboarden.

    "Das JRK ist für mich ein Platz, wo man sich Austoben, Ausprobieren und mit Freunden etwas erleben kann - und ein professioneller Jugendverband mit modernen Bildungsmethoden."

    E-Mail: thomas.grochtdreis(at)jugendrotkreuz.de

  • Mandy Merker (stv. JRK-Bundesleiterin)

    Mandy Merker, Jahrgang 1982, ist seit 2013 stv. Bundesleiterin des Deutschen Jugendrotkreuzes. Sie ist zuständig für die Bereiche Bildungsarbeit, Kampagne, JRK vor Ort und Strategieprozess und vertritt den Jugendverband im Bezirksausschuss Wohlfahrt und Sozialarbeit. Sie kam 1996 über einen Erst Hilfe-Schnupperkurs zum Jugendrotkreuz. Daraus entstand eine feste Gruppe und Mandy wurde später Gruppenleiterin und Kreisjugendleiterin in Pirna. Im Landesverband Sachsen war sie als stv. Landesleiterin seit 2008 aktiv. Außerdem war sie auf Landesebene Mitglied im Fachbereich „Bildung im JRK“, Mitglied der Arbeitsgruppe der aktuellen Klimahelfer-Kampagne und Mitglied in der Bereitschaft. Mandy ist Sozial- und Erlebnispädagogin und systemische Naturtherapeutin. Ihre Freizeit verbringt sie gerne in der Natur beim Wandern und Klettern, auf Reisen und mit Freunden.

    "Das JRK ist für mich eine Gemeinschaft, deren Wertvorstellungen und Menschenbild mich leiten."

    E-Mail: mandy.merker(at)jugendrotkreuz.de

  • Mathias Rimane (stv. JRK-Bundesleiter)

    Mathias Rimane, Jahrgang 1983, ist seit 2013 stv. Bundesleiter des Deutschen Jugendrotkreuzes. Zu seinem Bereich gehören die Themen Humanitäre Werte, Internationale Arbeit, Stärkung der Leitungskräfte und Strategieprozess. Er vertritt das JRK im Bundesausschuss der Bergwacht. Er hat erst als Gruppenmitglied und später als Gruppenleiter seinen Weg ins Jugendrotkreuz gefunden. Er war mehrere Jahre Kreisleiter für den Kreisverband Rostock, dann Mitglied des JRK-Landesausschusses in Mecklenburg-Vorpommern und Referent für die Gruppenleiterausbildung. Zudem engagierte er sich in der AG für das Supercamp 2012 und war in der AG "JRK und Schule" aktiv. Mathias hat Business Informatics studiert und arbeitet als Unternehmensberater. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit Freunden, im Roten Kreuz und mit Sport.

    "Das JRK ist für mich Teil meiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft."

    E-Mail: mathias.rimane(at)jugendrotkreuz.de

Die Kandidat*innen für die Bundesleitung 2017-2021

Auf der Bundeskonferenz 2017, die vom 29.9. bis zum 1.10. in Saarbrücken stattfindet, wird die neue Bundesleitung des Deutschen Jugendrotkreuzes gewählt. Hier stellen sich die Kandidat*innen dafür vor:

  • Kandidat Bundesleitung: Marcus Janßen
    Kandidat für das Amt des Bundesleiters: Marcus Janßen

    Liebe Jugendrotkreuzlerin, lieber Jugendrotkreuzler,

    am 1. Oktober bewerbe ich mich bei der JRK-Bundeskonferenz in Saarbrücken darum, für vier weitere Jahre Bundesleiter des Deutschen Jugendrotkreuzes sein zu dürfen. Grund genug also, mich euch vorzustellen:

    Wer ist Marcus Janßen?

    Zugegeben, mit meinen 37 Jahren bin ich – auch bei großzügiger Auslegung – dem jugendlichen Alter bereits etwas entwachsen. Trotzdem bezeichne ich mich als „Kind“ des JRK, bin ich schließlich in diesem Jugendverband „groß“ geworden. Dazu gekommen bin ich 1989, als ein Schulfreund mich einfach mal zu einer Gruppenstunde mitgenommen hat. Das hat mir so gut gefallen, dass ich sozusagen „kleben geblieben“ bin – als Gruppenmitglied, später dann –leiter, Teamer auf Landesebene, Landesleitung und in der Bundesleitung, seit 2013 als Bundesleiter. Ach ja, regional gesehen ist „zu Hause“ das Rheinland, geboren und aufgewachsen bin ich in Krefeld (LV Nordrhein).

    Beruflich habe ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht und dann BWL sowie Wirtschaftsrecht studiert – nach mehreren Stationen, die mich u.a. 8 Jahre in das schöne Bayern geführt hatten, bin ich seit letztem Jahr in Hamburg angekommen und führe als hauptamtlicher Vorstand einen kleinen regionalen Branchenverband. Leidenschaftlich gerne kümmere ich mich dort um die berufliche Bildung von Auszubildenden, Fach- und Führungskräften.

    Die Zeit, die mir neben meinem Job und dem Ehrenamt im JRK bleibt, nutze ich, um meine neue Heimat, den hohen Norden, kennenzulernen, und verbringe sie gerne mit Freunden und der Familie, zum Beispiel bei gutem Essen und Trinken, obwohl - das ist ein wenig blöd - ich nicht so furchtbar gerne koche… Wann immer es möglich ist, gehe ich auch gerne auf Reisen – die letzte „große“ führte mich mit meinem besten Freund nach Neuseeland!

    Warum kandidiere ich für die Bundesleitung?

    Hierzu muss ich ein wenig ausholen: Noch bei der Bundeskonferenz im Herbst 2016 hatte ich gesagt, dass ich nicht noch einmal kandidieren wollte. Die Aussage war „damals“ auch völlig richtig! Es gab eine JRKlerin, die Interesse angemeldet hatte, als Bundesleiterin Verantwortung für das JRK übernehmen zu wollen. Das JRK war auf Bundesebene – im Ehren- wie im Hauptamt – gut geordnet und für mich fühlte es sich richtig an, den Jugendverband in jüngere Hände zu geben und mich selber um andere Dinge zu kümmern, schließlich hatte ich gerade privat wie beruflich eine neue Heimat gefunden. Mir war während meiner gesamten Zeit in der Bundesleitung wichtig, den „richtigen“ Zeitpunkt für meinen Abschied zu finden und dabei mit dafür Sorge zu tragen, dass der JRK-Bundesverband im ruhigen Fahrwasser an bereit stehende Nachfolger übergeben wird – beides schien gegeben! Nun haben sich die Dinge zum Ende des Jahres 2016 jedoch anders entwickelt: Die Kandidatin zog ihre Kandidatur zurück, viele Kolleginnen in der JRK-Bundesgeschäftsstelle verließen das JRK, wir bekamen eine neue Bundesreferentin und auch der gesamte Bundesverband war / ist im Wandel. In dieser Situation verspürte ich eine besondere Verantwortung dafür, für den JRK-Bundesverband eine Perspektive aufzuzeigen, welche eine gewisse Kontinuität, aber auch Aufbruch bieten kann. Dazu braucht es nach meiner Überzeugung einer Bundesleiterin bzw. einem Bundesleiter, die / der mt den Strukturen bereits ein wenig vertraut ist. Zunächst hatte ich mich daher vor allem mit den bereits bekannten Kandidatinnen und Kandidaten sowie meinen Kolleginnen und Kollegen in der aktuellen Bundesleitung eng ausgetauscht. Nachdem aus diesem Kreis niemand als Bundesleiterin bzw. Bundesleiter kandidieren wollte, sondern mich darin bestärkte, mich in dieser veränderten Situation doch noch einmal zu bewerben, habe ich mich zur erneuten Kandidatur entschieden – und mir diese Entscheidung echt nicht leicht gemacht! Ausschlaggebend war für mich das Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen, für das ich sehr dankbar bin! Mit jeder / jedem Einzelnen kann ich es mir sehr gut vorstellen, das JRK auf der Bundesebene in den nächsten Jahren zu gestalten und weiter voranzubringen! Ich habe große Lust darauf, noch einmal JRK-Bundesleiter zu werden und damit weiter Verantwortung für diesen tollen Jugendverband zu tragen!

    Was ich als Bundesleiter in den nächsten Jahren bewegen möchte?

    Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass sich eine neue Bundesleitung bilden und ihre Ideen umsetzen kann. Dazu bringe ich Erfahrungen aus 18 Jahren aktiver Landes- und Bundesleitungsarbeit genauso mit wie meine gute Vernetzung innerhalb der Gremien und Organe des DRK. Ich möchte mit dafür Sorge tragen, dass das JRK starker und eigenverantwortlicher Jugendverband des DRK bleibt, dafür auf gute strukturelle Rahmenbedingungen zurückgreifen kann und seine Stimme Gehör findet. Gemeinsam mit den anderen Gemeinschaften dem Ehrenamt im Roten Kreuz eine starke Stimme zu geben, war und ist nach meiner Überzeugung die gemeinsame Verantwortung aller Leitungen. Hier haben wir mit den Bereitschaften, der Wasser- und Bergwacht sowie der Wohlfahrts- und Sozialarbeit in den letzten Jahren eine Menge erreicht, was ich fortführen möchte. Und innerhalb des Jugendverbandes muss der Bundesverband seine Dienstleistungs- und Koordinierungsfunktionen konsequent an den Bedürfnissen der Landesverbände ausrichten – ich glaube, dass wir hier bereits eine ganze Menge tun, aber natürlich gemeinsam noch besser werden können. Auf die diesbezüglich kürzlich begonnene Diskussion, ggf. auch über die Strukturen des JRK, freue ich mich, da ich es für das Recht und die Pflicht einer jeden „JRK-Generation“ halte, immer wieder neu darüber nachzudenken.

    Ich glaube fest daran, in einem Bundesleitungsteam mit JRKlern mit ganz unterschiedlichen Erfahrungshintergründen einen wertvollen Beitrag leisten zu können, und bitte daher unsere 140.000 Mitglieder, vertreten durch die Delegierten der JRK-Bundeskonferenz, am 1. Oktober in Saarbrücken um ihr Vertrauen für die nächsten vier Jahre!

     

     

  • Kandidat stv. Bundesleitung: Marcel Bösel
    Kandidat für das Amt des stv. Bundesleiters: Marcel Bösel

    Hallo liebe JRKler,

    mein Name ist Marcel Bösel, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Oldenburg in Niedersachsen. Hauptberuflich bin ich Kaufmann im einem Großhandel für Gebäude- und Umwelttechnik tätig und habe vor, ab Ende 2017 nebenberuflich meinen Betriebswirt zu absolvieren. In meiner Freizeit gehe ich gerne schwimmen, treffe meine Freunde und reise oft gerne durch viele Bundesländer, um Neues kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Ein ganz großes Hobby ist aber natürlich das Jugendrotkreuz.

    Beim JRK bin ich offiziell seit 2006 aktiv. Da meine Großeltern schon seit „Ewigkeiten“ im Roten Kreuz tätig sind, bin ich oft mitgegangen und konnte somit meine Leidenschaft zum „Helfen“ im Roten Kreuz entdecken. So bin ich dann 2006 in eine JRK-Gruppe, die neu aufgebaut wurde, eingetreten und habe seit dem eine Menge mitgemacht und erleben können. Als JRKler hatte ich die Möglichkeit, auf Kreiswettbewerben, Landeswettbewerben und Bundeswettbewerben anzutreten. Vier Jahre lang war ich in der Kreisjugendleitung, wo ich viele wichtige Aufgaben als Leitungskraft im JRK kennengelernt habe. Besonders diese Erfahrungen und das angelernte Wissen kann ich heute bei der Arbeit und im Privatleben anwenden, was oft Vorteile mit sich bringt. Mittlerweile habe ich neben der Organisation von Kreis- und Landeswettbewerben sowie anderen Veranstaltungen eine Großveranstaltung mit 500 Kindern auf Borkum mitgeplant und durchgeführt, sowie mein eigenes Großprojekt im Jahr 2016 mit Flüchtlingskindern entwickelt und durchgeführt. Das Projekt „Circus Zeichen setzen“ war für mich eine große, aber auch spannende, neue Herausforderung, bei der ich vieles dazulernen und eine Menge bewirken konnte. Gerade das Organisieren prägt meine Persönlichkeit, da ich mit viel Motivation und Ehrgeiz dabei bin und mich gerne engagiere. Den Landesverband unterstütze ich als Teamer für die JuLeiCa-Ausbildung und auch bei anderen Aus- und Fortbildungen. Auch die Möglichkeit als Delegierter für die Buko 2015 in Stuttgart hat sich mir schon geboten, sodass ich hier schon einmal über den Tellerrand schnuppern konnte.

    Ich stelle mich nun zur Wahl für die stellvertretende JRK-Bundesleitung, da ich ein gutes Alter und viel Wissen für unseren Jugendverband mitbringe. Ich habe selbst als Mitglied angefangen, habe die Laufbahn auf Kreis- und Landesebene kennengerlernt und somit sehr viele Erfahrungen, Wünsche und Anregungen gesammelt, die für junge Menschen - gerade im JRK- wichtig sind. Meine Spezialität ist es, zu Organisieren und Themenfelder auszuarbeiten. Ich möchte meine Ideen mit in unseren Jugendverband einbringen, um das JRK weiter nach vorne zu rücken. Es ist gerade in der heutigen Zeit, bei so einer großen Auswahl an Freizeitaktivitäten wichtig, das JRK interessant und ansprechend für Mitglieder, auch für Gruppenleiter und Leitungskräfte, zu gestalten. Ich bin der Meinung, dass ich mit meinem Wissen, meinem Engagement und den anderen Bundesleitungsmitgliedern, sowie in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden viele neue Ideen und Anregungen umsetzen kann.

  • Kandidat stv. Bundesleitung: Erik Heeren
    Kandidat für das Amt der stellvertretenden Bundesleitung: Erik Heeren

    Moin, ich bin Erik Heeren und komme aus dem nördlichen Ostfriesland, genauer gesagt aus der Nähe von Emden. In den Bundes-AGs kennt man mich deswegen auch nur als den „Ostfriesen“.

    Beruflich bin ich seit einigen Jahren Jugendpfleger einer kleinen Gemeinde im Herzen von Ostfriesland, was mir auch immer noch sehr viel Spaß macht. Ich habe sprichwörtlich mein Hobby zum Beruf gemacht.

    Wenn ich neben dem JRK und meinem Beruf noch Zeit finde, bin ich gerne mit dem Kajak unterwegs. Dies lässt sich wunderbar mit meiner zweiten großen Leidenschaft neben dem JRK, nämlich Schweden, ausgezeichnet verbinden. Ansonsten bin ich gerne aktiv und vor allem unterwegs und liebe es einfach Land und Leute zu erkunden.

    Ins JRK bin ich über die Familie gekommen, da mein Vater 1. Vorsitzender im Ortsverein wurde und jemanden für die Jugendarbeit brauchte. Bis dahin war ich in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv gewesen. Den Wechsel ins JRK habe ich nie bereut, sondern eher, dies nicht noch früher geschafft zu haben.

    Seitdem bin ich Jugendleiter im OV Hinte, war Kreis- und Bezirksleiter und organisiere seit 2004 vom JRK aus jeden Sommer Jugendfreizeiten mit 56 Jugendlichen ins Ausland. Zudem war ich mehrfach Delegierter für die Bundeskonferenz für den LV Niedersachsen, helfe bei der Organisation von Kreis- und Bezirkswettbewerben mit und bin auch ab und zu Teamer auf Landesebene.

    Seit 2013 arbeite ich in der Bundes-AG „JRK und Schule“ mit, deren Sprecher ich seit 2015 bin. Mit dem Ende der letzten Kampagne bringe ich mich seit 2015 auch bei der Entwicklung der neuen Kampagne ein und bin ebenfalls Mitglied der Kampagnen-AG.

    Warum sollte man ausgerechnet mich in ein Amt auf Bundesebene wählen?

    Diese Frage habe ich mir selber schon oft gestellt und ich denke das passiert bis zur Wahl auch nochmal das eine oder andere Mal. Wieso will ich das überhaupt? Ist ja nicht so, dass die Arbeit in der Bundesleitung nebenbei und vor allem ohne Stress ablaufen dürfte. Doch genau das ist es dann auch, also die Antwort. Ich will in der Bundesleitung aktiv mitarbeiten (das „will“ ist dabei auch bewusst gewählt!), um all das, was ich im JRK gelernt habe, all das, was ich jeden Tag miterlebe, aktiv mitzugestalten und das JRK auch weiterhin voran zu bringen. All das Schöne, was ich so oft mit meinen Kids oder in den Bundes-AGs erlebt habe, das will ich auch zukünftig für alle JRKler sicherstellen. Aber auch all die Probleme, die schon da sind oder noch auf uns warten, will ich anpacken und in Erfolge für das JRK umwandeln. Dabei liegt mir die gesamte Schularbeit enorm am Herzen und ich bin der Meinung, dass wir da noch großen Herausforderungen gegenüberstehen, aber ebenso vielen, wenn nicht sogar noch mehr Möglichkeiten. Auch Arbeitsfeldern wie Internationales, Jugendbeteiligung und alles rund um unsere Kampagne möchte ich als Teil der Bundesleitung mit voller Kraft den notwendigen Schub geben, damit all das auf Landes-, Bezirks-, Kreis-, und auch Ortsebene zu erfolgreichen JRK-Geschichten werden kann und auch zukünftig junge Menschen Bock auf das JRK bis hoch auf die Bundesebene bekommen. Was bringt uns sonst eine Bundesleitung, wenn am Ende keine JRKler da sind, für die wir das doch machen. Egal auf welcher Ebene wir uns befinden, wir arbeiten für das gesamte JRK, vom OV bis zur Bundesebene. In dieser Verpflichtung sehe ich mich, auch wenn ich natürlich als Teil einer Bundesleitung nicht bei Problemen, z.B. fehlende Betreuer in den OV Gruppenstunden, direkt helfen kann. Doch könnte meine Arbeit als stellvertretender Bundesleiter vielleicht dazu beitragen, auf allen Ebenen Möglichkeiten für die Lösung solcher Probleme zu finden.

  • Kandidatin stv. Bundesleitung: Mandy Merker
    Kandidatin für das Amt der stellvertretenden Bundesleitung: Mandy Merker

    Mein Name ist Mandy Merker und ich darf bereits seit der letzten Bundesleitungswahl 2013 die Interessen des Deutschen Jugendrotkreuzes als stellvertretende Bundesleiterin vertreten. Die Jahre davor war ich seit 2008 als stellvertretende Landesleiterin in Sachsen aktiv. Angefangen hat alles bereits 1996 mit einem Erste-Hilfe-Schnupperkurs in der Schule durch das Jugendrotkreuz – und von da an habe ich Feuer gefangen. Ich habe selbst eine Jugendgruppe geleitet und war auch als Kreisjugendleiterin aktiv. Bis heute ist mir die Bildungsarbeit im Jugendrotkreuz sehr wichtig. Ich begleite auf Bundesebene den Fachbereich „Bildung im JRK“ und führe einzelne Schulungen für Jugendgruppenleiter/innen auf Landesebene durch. Auf Kreisebene bin ich Mitglied der Bereitschaften und habe so an einzelnen Stellen einen Blick für die verschiedenen Ebenen in denen das Jugendrotkreuz hineinwirkt.

    Zur Zeit bin ich für die Bereiche Bildungsarbeit, JRK vor Ort, den Strategieprozess und unsere neue Kampagne zum Thema „Menschlichkeit“ zuständig. Gemeinsam mit jungen und junggebliebenen Menschen aus unserem Verband Ideen zu entwickeln und umzusetzen, die JRK-Leitsätze mit Leben zu füllen und immer wieder neue Methoden der Jugendbeteiligung zu ermöglichen – das alles sind wichtige Punkte für meine Motivation, nochmals als stellvertretende Bundesleiterin zu kandidieren. In den letzten beinahe vier Jahren habe ich viel zu verbandspolitischen Entwicklungen und Diskussionen gelernt. Das schärfte mein Verständnis, an welchen Stellen es gut ist, meine emotionale Stärke einzubringen und an welchen Stellen mehr sachliche Diplomatie gefragt ist. ;-) Ich bringe bereits einige Erfahrungen auf Bundesebene für eine weitere Amtsperiode mit. Ich bin in der Lage, neue Menschen gut in die Bundesleitungsaufgaben einzuführen und die Balance zwischen bewährten Strukturen und neuen Impulsen für die gemeinsame Arbeit zu halten.

    Tja und wenn ich mal nicht für das Jugendrotkreuz unterwegs bin, arbeite ich derzeit Teilzeit als Sozialpädagogin in einem Projekt für Jugendbeteiligung im ländlichen Raum in Sachsen und bin nebenberuflich Erlebnispädagogin. Ich liebe die Natur, bin gern draußen und genieße es mit lieben Menschen am Feuer zu sitzen, zu kochen und zu quatschen. Ich stelle mich gern (sportlichen) Herausforderungen und genieße es auch einfach mal faul in der Hängematte zu liegen.

    Und jetzt noch schnell die harten Fakten: ich bin Jahrgang 1982, d.h. ich bin 35 Jahre jung und wohne in der schönen Sächsischen Schweiz.

  • Kandidatin stv. Bundesleitung: Gina Penz
    Kandidatin für das Amt der stellvertretenden Bundesleitung: Gina Penz

    Hallo zusammen,

    mein Name ist Gina Penz, ich bin 26 Jahre alt und arbeite zur Zeit in einer Grundschule in Düsseldorf. Ich habe gerade meinen Bachelor der Sonderpädagogik auf Lehramt abgeschlossen und ab Oktober starte ich in den Master, worauf ich mich sehr freue, auch wenn mir die ganzen Kids fehlen werden.

    Meine Freizeit nutze ich, um mich mit Freunden zu treffen, mich sportlich zu betätigen, mit meinem Hund raus zu gehen oder meine Eltern zu besuchen und dort mit unserem Pflegekind Quatsch zu machen. Auch Kommunalpolitik ist ein sehr spannendes Thema, weshalb ich sachkundige Bürgerin bin und im Schulausschuss sitze.

    Ins JRK bin ich vor circa 16 Jahren durch eine Rotkreuz-AG im 5. Schuljahr gekommen. Später war ich im Schulsanitätsdienst, übernahm dort auch die Gruppenleitung und später eine Kindergruppe. 2008 wurde ich zur Ortsleiterin gewählt und durfte dieses Amt 9 Jahre ausfüllen und die Belange und Wünsche unserer JRKler vertreten. Besonders unsere in den letzten Jahren ins Leben gerufene Projektgruppen bieten eine tolle Möglichkeit, viele JRKler ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend zu pushen und sich entwickeln zu lassen. Anfang diesen Jahres bin ich von diesem Amt zurückgetreten und wurde als Vorsitzende unseres Ortsvereins gewählt.

    Auf Landesebene bin ich immer da aktiv, wo ich mich gut einbringen kann. Ich bin oft als Teamer von Ferienfreizeiten für Kinder mit Behinderung gefahren, freue mich jedes Jahr erneut auf unser Planungsteam zu unserem Pfingstlager und bin mit meiner Kindergruppe gerne beim Kindergruppentreffen. Ein besonderes Jahreshighlight hat für mich schon stattgefunden: Ich durfte als Moderatorin für den Polit-Abend der JRK- Landesverbände Nordrhein und Westfalen- Lippe ins Gespräch mit den landespolitischen Sprechern aktiv sein und durch einen abwechslungsreichen, JRK-geprägten und tollen Abend führen. Auf Bundesebene habe ich vor einigen Jahren in der AG Vielfalt begonnen, den Buko-Check begleitet und das Buntstifter-Projekt nahezu buchstäblich mitgelebt. Ich konnte dort so viel lernen und kennenlernen. Besonders prägnant war hierbei das Kennenlernen der Landesverbände. Als AG haben wir nicht nur den gut besuchten Buntstifterkongress, sondern auch die folgenden Schulungen mit begleitet und wurden auch zu Aktionstagen eingeladen. Das Projekt ist zwar beendet, allerdings hoffe ich, dass es trotzdem weiter gelebt und in die tägliche Arbeit einfließen wird.

    Über die AG Vielfalt kam ich auch als Vertreterin des JRK in die Steuerungsgruppe interkulturelle Öffnung, in welcher ich nun regelmäßig Einblick in die Arbeit der anderen Gemeinschaften erhalte, sowie auch solchen den anderen in die JRK-Arbeit geben kann.

    Seit anderthalb Jahren bin ich nun auch in der AG Bundeswettbewerbe und freue mich jedes Mal, ein Rotkreuz-Thema in eine spannende Aufgabe zu packen und während des Wettbewerbs selber die Stimmung der Gruppen mitzubekommen, sowie zu sehen, wie die theoretisch ausgetüftelten Aufgaben der AG mit Leben gefüllt werden.

    Die AG Kampagne ist in diesem Sinne für mich eine ganz andere Art der bisherigen AG-Arbeit. Wir sind kein festes Team und haben keinen genauen Fahrplan, weil wir uns auf die Fahne geschrieben haben, diese Kampagne als dynamische Mitmach-Kampagne zu gestalten, sodass wir jedes Mal von der Partizipation der JRKler abhängig sein werden. Und das ist ziemlich wunderbar! Ich wurde schon vor längerer Zeit angesprochen, ob ich mich nicht für das Amt als stellvertretende Bundesleitung aufstellen lassen möchte.

    Besonders auf der letzten Bundeskonferenz war es ein großes Thema. Ich habe mich daraufhin Ende letzten Jahres entschieden, mich aufstellen zu lassen und bin seitdem mit dieser Entscheidung sehr glücklich. Ich bin mir der Verantwortung und des Arbeitsaufwandes mehr als bewusst und habe auch mitbekommen, welche Schattenseiten es auch geben kann. Auch darauf freue ich mich. Besonders am Herzen liegen mir die Vielfalt und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Wir dürfen nie vergessen, wer unsere Zielgruppe ist und diesen zum einen nicht vor dem Kopf stoßen und zum anderen nicht über ihre Köpfe entscheiden. Die neue Kampagne wird sich damit befassen und meiner Meinung nach ein wichtiger Grundstein werden.

    Politische Mitverantwortung ist für mich auch ein Thema, welches gerne mal mit den demokratischen Strukturen abgehandelt wird.

    Alles in Allem kann ich also anbieten, mich mit meiner Person für euch einzusetzen, euch zu vertreten und zu unterstützen und stehe euch gerne bei Fragen, Wünschen oder Anmerkungen zur Verfügung.

  • Kandidat stv. Bundesleitung: Mathias Rimane
    Kandidat für das Amt der stellvertretenden Bundesleitung: Mathias Rimane

    Auf den ersten Blick schaut es sicherlich verwunderlich aus, dass ich wieder für eines der Ämter zum stellvertretenden JRK-Bundesleiter/in kandidieren möchte. Beim zweiten Blick ist es für mich eine logische Schlussfolgerung meiner Einstellung und Ideen, welche ich Euch im Kurzen darlegen möchte.

    Letztes Jahr im September habe ich auf unserer JRK-Bundeskonferenz gesagt, dass ich mir unter meinen aktuellen Umständen nicht vorstellen kann nochmal zu kandidieren. Das war nur konsequent, da es mir mehr und mehr schwer fiel die Anforderungen, die das Amt stellt, gerecht zu werden. Seitdem hat sich für mich viel geändert, wenngleich eines gleich geblieben ist. Meine berufliche Perspektive räumt mir wieder mehr Freiräume ein und meine familiäre Situation gibt mir einen starken Rückhalt wie nie zuvor. Beides gibt mir entscheidende Frei- und Spielräume zurück, welche ich weiterhin für meine unveränderte Leidenschaft, für unser Jugendrotkreuz, einsetzen möchte.

    Der Gedanke dazu reifte schon eine Weile in mir. Doch ich wollte meinen Namen nicht einfach nur so wieder in die Waagschale werfen. Vorher wollte ich mich selbst prüfen, ob ich in der Lage bin weiter diesen hohen Einsatz zu leisten und darüber hinaus zu gehen. So war ich beispielsweise seit Jahresbeginn im Durchschnitt jedes zweite Wochenende für unser JRK ausgebucht. Viele Vor- und Nachbereitungen folgten dem Gremien-, Sitzungs- und Veranstaltungsmarathon. Am Ende stand für mich ein Ergebnis fest:

    Ja! Ja, ich will weitermachen! Ja, ich will weiterhin unser JRK mit größtmöglichen Einsatz gemeinsam gestalten und für Euch vertreten. Und ja, ich will wieder um Euer Vertrauen für meine Wiederwahl werben. Ich lade Euch hiermit auch herzlichst ein mit mir ins Gespräch zu kommen, wie wir unser JRK weiterhin gemeinsam gestalten wollen.

    Euer Mathias

    Eckdaten zu Mathias

    Mathias ist 33 Jahre alt und wohnt in Warnemünde an der Ostsee. Er ist Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Projekt- und Veränderungsmanagement. Seit 2013 ist Mathias als stellvertretender JRK-Bundesleiter Mitglied der JRK-Bundesleitung. Vorher war er in unterschiedlichen Positionen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene aktiv. Dazu zählen beispielsweise die Rolle des JRK-Kreisleiters in Rostock, die Mitgliedschaft im JRK-Landesausschuss von Mecklenburg-Vorpommern sowie in der Bundes-AG Schularbeit und Projektgruppe zum Supercamp 2012 in Xanten. In seiner Freizeit läuft und surft Mathias sehr gerne oder verbringt Zeit mit seiner Familie.

  • Kandidat stv. Bundesleitung: Matthias Ruhl
    Kandidat für das Amt der stellvertretenden Bundesleitung: Matthias Ruhl

    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin Matthias Ruhl, noch 36 Jahre. Ich werde aber dieses Jahr die 37 beschreiten. Vor Beruf und sozialem Engagement bin ich stolzer Familienvater von drei Kindern. Meine Heimat liegt im schönen Oberschwaben, zwischen Ulm und Biberach.

    Ja, wie komme ich zum Jugendrotkreuz?

    Eigentlich war ich absoluter Quereinsteiger im DRK. Ich habe 1999 meinen Jugendleiter im Technischen Hilfswerk absolviert. 2003 bin ich zum DRK gekommen und sah es in unserer Ortsgruppe für notwendig, eine Jugendgruppe zu etablieren. Zu meiner Ortsgruppenleitung war ich auch in der Einführung des Schulsanitätsdienstes im Kreis beteiligt. So bekam ich auch das Vertrauen im Kreis für den Vorsitz des Kreisausschusses, welchen ich 10 Jahre im Jugendrotkreuz begleitet habe. Meine Stärken hier lagen in der Organisation, der strategischen Ausrichtung und Stärkung der Gruppenleiter und Ortsgruppen.

    Im Landesverband Baden-Württemberg hatte ich meine Anfänge in der Ideenwerkstatt Internationales. Ich bin bis heute immer gern ein Teil bei der Planung und Ausführungen von Großveranstaltungen auf Landesebene. Die Interessen des Jugendrotkreuzes vertrete ich seit 2014 im Fachausschuss Ehrenamt auf Landesebene.

    Mitte 2014 war ich Teil der Projektgruppe Buntstifter auf Landesebene und mein Interesse an Vielfalt und Inklusion wuchs. Nach den Schulungen für Buntstifter war ich sehr lange in Gedanken - Wie ich selber auf Landes- und Kreisebene etwas übermitteln soll, was ich nur von Gesprächen und Schulungen mitgenommen habe? Heute kann ich zurückblicken und von eigenen Gefühlen, Erfahrungen und menschlichen Zurückweisungen sprechen, was Inklusion anbelangt. So entschied ich mich dafür, mich selbst 180 Tage in einen Rollstuhl zu setzen. Als ich mein Projekt beschlossen habe, war ich mir keineswegs bewusst über die Konsequenz, die Dauer und die Belastungen - egal ob körperlich oder seelisch. Mein Privatleben und das Verbandsleben konsequent im Rollstuhl zu verbringen, brachte für Familie, Freunde, Bekannte und den Verband hohe Belastungen. Dennoch bereue ich keinen dieser 180 Tage im Rollstuhl.

    Ich habe mich sehr gefreut, das Projekt Buntstifter und das Thema Inklusion mit meinen Erfahrungen aus der Flüchtlingsarbeit und dem Projekt 180 Tage Rollstuhl bereichern zu können. Doch ich denke, dass wir mit den Ergebnissen der Buntstifter nicht am Ende sind, sondern einen wundervollen Anfang für Inklusion im Jugendrotkreuz gemacht haben.

    Mitte 2015 haben wir beschlossen, unsere Familie noch etwas zu vergrößern. Mit der wachsenden Anzahl von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen fühlten wir uns in der Pflicht, nicht nur in der Flüchtlingsarbeit zu unterstützen, sondern haben selbst zwei junge Afrikaner aus Gambia und Guinea bei uns aufgenommen. Bis heute haben wir 5 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ein vorübergehendes Zuhause gegeben. Einer unserer ersten Jungs, der dieses Jahr seine Ausbildung beginnt, ist heute fester Bestandteil unserer Familie. Trotz selbständigem Leben außerhalb der Familie ist er bei uns immer gern gesehen und willkommen.

    Ich engagiere mich gern für und mit Kindern und Jugendlichen und freue mich jedes Mal, trotz meines Alters gut anzukommen. Ich begeistere mit meinen Projekten und Erfahrungen und wecke Interesse für die Begeisterung in der Arbeit, die ich selbst in mir trage.

    Als Teil einer tollen Kampagnen-AG haben wir in einem ungewissen Entstehungsprozess eine tolle Kampagne für die nächsten 3 Jahre an den Start gebracht.

    Das bin ich, mein Leben und die Entwicklung im Verband. Ich würde gerne die Entwicklung und die Fortschreitung unserer Jugendarbeit für über 140.000 JRK´ler als ein Teil der Bundesleitung die nächsten 4 Jahre begleiten.

  • Kandidat stv. Bundesleitung: Henrik Wachtel
    Kandidat für das Amt der stellvertretenden Bundesleitung: Henrik Wachtel

    Ich bin Henrik Wachtel, 19 Jahre alt und wohne in Berlin. Ich mache sehr gerne Sport als Ausgleich zur Arbeit oder spiele mit meinem Freunden bis in die Nacht Gesellschaftsspiele. Insgesamt bin ich ein Mensch, der immer gut gelaunt und lieber aktiv ist anstatt in Ruhe ein Buch zu lesen oder Musik zu hören. Auch wenn ich in Berlin lebe, bin ich gerne und oft im Wald oder an Seen, wie zum Beispiel am Wannsee. Dort kann ich dann gleich das Schöne des Sees mit meiner Arbeit als Bootsmann und Rettungsschwimmer bei der Wasserwacht verbinden.

    Im Roten Kreuz bin ich zurzeit auch noch als JRK-Landesleiter, stellvertretender JRK-Gruppenleiter und Jugendbeauftragter der Wasserwacht in meinem Kreisverband tätig. Dementsprechend verbringe ich viel Zeit neben dem Jugendrotkreuz bei der Wasserwacht. Trotzdem ist mir der Ausgleich aus Sport und Aktivitäten mit meinen Freunden wichtig. Bevor ich zum JRK-Landesleiter wurde, war ich auch eine Zeitlang als stellvertretender Kreisjugendleiter in Berlin aktiv.

    Zurzeit bin ich beruflich als FSJler in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie tätig. Nach meinem FSJ strebe ich ein Medizinstudium an, welches sich nicht in Berlin verwirklichen lässt. Deshalb habe ich mich nach örtlich flexibleren Leitungspositionen im Jugendrotkreuz umgeschaut und habe sie in der Bundesleitung gefunden. Außerdem würde ich mich gerne neuen Herausforderungen stellen.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf Bundesebene wählen würdet, da ich es an der Zeit sehe, auch jüngere Menschen in der Bundesleitung zu etablieren und so neue Ideen rein zu bringen. Vielleicht auch einfach, weil junge Menschen näher an den Jugendlichen dran sind, welche nun mal den Hauptteil unseres Verbandes ausmachen. Außerdem denke ich, dass ich durch meine Erfahrungen auf den verschiedenen Ebenen im Roten Kreuz und in den verschiedenen Gemeinschaften einen guten Input für die Bundesleitung leisten kann. Auch eine Stärkung der guten Zusammenarbeit unter anderem mit der Wasserwacht halte ich für gut möglich, wenn ich im Amt bin. Deshalb möchte ich gerne als stellvertretender Bundesleiter ein Teil der fünf Jugendrotkreuzlern auf Bundesebene werden.

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