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Jugendbeteiligung und -austausch

In 189 Ländern der Welt engagieren sich Menschen im Zeichen des Roten Kreuzes. Sie alle eint der oberste Grundsatz der Rotkreuz-Bewegung: Menschlichkeit. Materialien zum Thema Jugendaustausch findet ihr in der Mediathek.

Der internationale Aspekt wird in den Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften groß geschrieben!

Rotes Kreuz weltweit

Menschen allein nach dem Maß ihrer Not zu helfen ist oberstes Anliegen des Roten Kreuzes u. Roten Halbmondes. Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität sind die sieben Grundsätze, an denen sich Rotkreuzler*innen weltweit orientieren.

Um zielgerichtet und effektiv helfen zu können, bedarf es darüber hinaus einer guten Organisation. Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung setzt sich aus folgenden drei Bereichen zusammen:

Mehr Informationen dazu bieten euch die Leitsätze des DJRK. Es gibt diese auch in leichter Sprache.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ist eine private, unabhängige humanitäre Institution. In bewaffneten Konflikten tritt sie als neutraler Vermittler zwischen den Konfliktparteien auf. In Übereinstimmung mit den Regeln des humanitären Völkerrechts, die es voran gebracht hat, hilft das IKRK den Opfern, seien es (Kriegs-)Gefangene, Verwundete, Kranke, Vertriebene oder Menschen in besetzten Gebieten.

Das IKRK ist unabhängig von jeder Regierung und lässt sich bei seinen Entscheidungen ausschließlich von humanitären Überlegungen leiten. Aufgrund seines von den Staaten anerkannten Initiativrechts kann das IKRK bei inneren Unruhen oder Spannungen, die nicht unter die Genfer Abkommen von 1949 und ihre Zusatzprotokolle von 1977 fallen, seine Unterstützung ebenfalls anbieten. So war das IKRK in zahlreichen Staaten beispielsweise beim Besuch politischer Häftlinge aktiv.

Das IKRK fördert das humanitäre Völkerrecht, entwickelt es weiter und verbreitet es bei Regierungen, beim Militär, an Universitäten und Schulen sowie in der breiten Öffentlichkeit.

Die Flaggen der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegungen

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften

1919 schlossen sich die verschiedenen nationalen Rotkreuz-Gesellschaften zu einem Weltverband - der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften - zusammen. Aufgabe der „Föderation“ ist es, die humanitäre Arbeit ihrer Mitglieder zu fördern und auf diese Weise zur Erhaltung und zum Ausbau des Friedens beizutragen. Außerdem koordiniert die Föderation die weltweiten Hilfsaktionen bei Naturkatastrophen und Notständen aller Art und hilft Flüchtlingen außerhalb von Konfliktgebieten. Dabei arbeitet die Föderation häufig mit dem Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) zusammen. Bei bewaffneten Konflikten ist nicht die Föderation, sondern das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) für Hilfsaktionen zuständig.

Schließlich unterstützt die Föderation das IKRK und die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften bei der Entwicklung und Verbreitung des humanitären Völkerrechts und beim Bekanntmachen der Rotkreuz-Grundsätze.

Als Dachverband der nationalen Gesellschaften ist die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften eine nichtstaatliche Organisation mit internationalem Charakter.

Die nationalen Gesellschaften vom Roten Kreuz und Roten Halbmond

Die nationalen Gesellschaften des Roten Kreuzes bzw. Roten Halbmondes, beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz, arbeiten in ihren jeweiligen Ländern an der Verwirklichung der Grundsätze der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Die Aufgaben sind je nach Land unterschiedlich ausgeprägt. Eine einheitliche Aufgabenbeschreibung gibt es dafür nicht.

Alle vier Jahre treffen sich Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, der Internationalen Föderation, der nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und der Staaten, welche die Genfer Abkommen unterzeichnet haben, zur Internationalen Rotkreuz-Konferenz. Diese Konferenz ist das Bindeglied zwischen der weltweiten Rotkreuz-Organisation und den Unterzeichnerstaaten der Genfer Abkommen. Sie ist das höchste Organ des Roten Kreuzes.

Bei internationalen Begegnungen haben Jugendliche die Chance, Gleichaltrige aus der ganzen Welt kennenzulernen

Internationale Begegnungen

Beim Jugendrotkreuz können Kinder und Jugendliche Freundschaften mit Gleichaltrigen in anderen Ländern schließen. Denn wir sind Teil der weltumspannenden Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.

Egal ob in Deutschland, Brasilien, Burkina Faso oder China: weltweit engagieren sich junge Menschen im Zeichen des Roten Kreuzes u. des Roten Halbmondes. Auch wenn sie nicht die gleiche Sprache sprechen oder dieselbe Kultur haben: die Rotkreuz-Philosophie - die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes - verbindet sie über Ländergrenzen hinweg. Diesen "Red Cross Spirit" können Kinder und Jugendliche bei internationalen Begegnungen hautnah erleben.

Gemeinsam die Welt entdecken

Jugendrotkreuzler*innen aus allen Teilen der Welt veranstalten gemeinsame Workshops, beispielsweise zu Themen wie Kulturunterschiede und humanitäres Völkerrecht, führen zusammen Erste Hilfe-Übungen durch oder stellen Projekte wie die Renovierung eines Spielplatzes auf die Beine. Neben der gemeinsamen Arbeit kommen Freizeit und Spaß nicht zu kurz. Schließlich geht es auch um das gegenseitige Kennenlernen und den Aufbau von Freundschaften.

Mit dem JRK ins Ausland reisen

Natürlich reisen auch Jugendrotkreuzler*innen aus Deutschland ins Ausland. Beispielsweise, wenn sie von ihren Partnern aus den internationalen Begegnung eingeladen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, über den Bundesverband mit dem JRK auf Reisen zu gehen, nämlich als JRK-Delegierte*r zu einem internationalem Camp.

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