Beneficiary communication

Menschen brauchen im Katastrophenfall schnelle und relevante Informationen. Das Rote Kreuz stellt sie bereit. 

Im Zeitalter der Informationstechnologie können verschiedene technische Kommunikationsmittel wie Internet, E-Mail, Telefon, Fernsehen, Mobiltelefone, Satelliten und Funk einen immensen Einfluss auf den Verlauf einer Katastrophe ausüben. 

Wenn betroffene Menschen rechtzeitig gewarnt sind, wenn sie über die aktuelle Situation um sie herum auf dem Laufenden gehalten werden, dann lassen sich große Gefahren vermeiden.

Sie erhalten über verschiedene Kanäle wesentliche Informationen, geben sie an an andere weiter und in Rückkopplung informieren sie ihrerseits darüber, in welcher Lage sie sich vor Ort befinden. Durch einen netzwerkartigen Informationsfluss zwischen Helfern und Betroffenen kann der Schaden einer Katastrophe effektiv gedämmt werden.


Schneeballsystem SMS
Die Bedeutung von Kommunikation in Krisenzeiten nennt das Rote Kreuz beneficiary communication. Während des Erdbebens in Haiti hat sich beispielsweise eine System zum Versenden von SMS Messages bewährt: Praktische, einfache Infos zu Themen wie Flutrisiko und Choleraprävention wurden in Kooperation mit einem Telekommunikationskonzern großflächig ausgesendet. In einer Befragung fanden 96 Prozent der Haitianer diese SMS hilfreich, 83 Prozent richteten ihr Verhalten danach aus und 73 teilten die Infos mit jemand anderem.

Info-Landkarte
In der Sahel Region Afrikas, die von einer Hungersnot heimgesucht wird, ist eine comprehensive map entstanden, die Auskunft über laufende Hilfsmaßnahmen, wie Essensverteilung oder medizinische Versorgung, gibt. Die elektronische Karte wird auf einer Open Source-Plattform betrieben, so dass jeder die Möglichkeit hat per E-mail oder via Apps neue Informationen hinzuzufügen. Für alle jene mit dem Job, sicherzustellen, dass die richtige Hilfe an die richtige Stelle gelangt, ist eine solches hochaktuelles Info-Tool Gold wert.

Kommunikation kann im Katastrophenfall ebenso wichtig sein wie Nahrung, Medizin und Unterkunft - nämlich Leben retten.

Gabriele Debatin

JRK vor Ort

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