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Welttag der Humanitären Hilfe 2016

Der 19. August ist der Welttag der Humanitären Hilfe. An diesem Tag wird das Engagement der Helfer*innen, die sich weltweit dafür einsetzen, in Not geratenen Menschen Hilfe zu leisten und Hoffnung zu geben, gewürdigt. Weltweit sind mehr als 100 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen; darunter Menschen die aufgrund von Konflikten und Naturkatastrophen alles verloren haben. Rund 60 Millionen Menschen sind gezwungen, ihre Heimat aufzugeben und in anderen Ländern Schutz zu suchen.
Der UN OCHA (United Nations Office for Coordination of Humanitarian Affairs) hat anlässlich des Welttages der Humanitären Hilfe am 19. August eine Podiumsdiskussion im Völkerbundspalast zum Thema „Jugend in der Humanitären Hilfe“ veranstaltet. Als Redner waren zwei hochrangige Vertreter*innen von humanitären Organisationen und vier junge humanitäre Helfer*innen geladen.

Für die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung durfte Kerstin Wojciechowski (Internationale JRK Botschafterin aus Deutschland) als eine der vier Redner*innen teilnehmen. Neben ihr waren Filippo Grandi der Hohe Flüchtlingskommissar (UNHCR), Nan Buzard die Geschäftsführerin von International Council of Voluntary Agencies (ICVA), Marie Chailley eine Schweizer Krankenschwester, die im Irak stationiert ist, Zoohor Asiri, eine saudische Medizinstudentin, die in der Flüchtlingskrise auf dem Balkan geholfen hat und Jorge Terrones, ein Feuerwehrmann aus Peru als Redner*innen auf der Bühne.

Jede*r erzählte zunächst eine Geschichte aus dem persönlichen Alltag als humanitäre*r Helfer*in und danach wurden Fragen der Moderatorin Catherine Fiankan-Bokonga und aus dem Publikum diskutiert.

Jugendbeteiligung hat eine lange Geschichte in der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Über 50% der 17 Millionen RKRK Helfer*innen weltweit sind unter 30 Jahren. Sie arbeiten in Krisenzeiten Hand in Hand mit etablierten humanitären Helfer*innen und leisten wertvolle Arbeit in ihren Dörfern und Städten vor und nach humanitären Krisen.

Kerstin hat aus ihrer eigenen Rotkreuzgeschichte erzählt. Sie ist seit über elf Jahren Mitglied im JRK und hat in dieser Zeit viel helfen, teilen aber vor allem lernen können. Bei der UN konnte sie aus ihren Erfahrungen aus Gruppenstunden, Sanitätsdiensten, internationalen Begegnungen, der Arbeit mit Geflüchteten, Freiwilligendiensten beim Britischen und Ugandischen Roten Kreuz und ganz aktuell der Mitarbeit in der AG Kampagne berichten und aufzeigen, wie wichtig die Einbindung von jungen Menschen in humanitären Hilfsorganisationen ist, damit sie den Weg zu einer friedlichen und widerstandsfähigen Gesellschaft mitgestalten können.

 

Eine Videoaufzeichnung der Podiumsdiskussion ist online verfügbar unter:

http://webtv.un.org/watch/world-humanitarian-day-2016-youth-in-humanitarian-action/5089683053001 (ab 30:00 min)

 

Ein Beitrag der Tagesschau über Kerstins Teilnahme am Welttag der Humanitären Hilfe gibt es unter:

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-208489.html

 

Ines Große
JRK Bundesreferentin

 
Text: am 01.09.2016 10:25 Kommentar hinzufügen
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